Dienstag, 6. Januar 2015

Rezension: Der Junge im gestreiften Pyjama

 
 
Am Anfang des zweiten Weltkriegs wohnt Bruno mit seiner Familie in Berlin. Doch dann muss er umziehen, an einen Ort nach "Aus-Wisch". Sein Vater hat dort einen neuen, wichtigen Job. Doch Bruno gefällt es da nicht, er will wieder zurück nach Berlin. In "Aus-Wisch" hat er keine Freunde, kein so großes und schönes Haus wie zuhause und seine Eltern benehmen sich komisch. Und dann ist da auch noch dieser Zaun. Hinter diesem Zaun sind viele Menschen, alle tragen gestreifte Pyjamas. Als er seine Eltern nach diesen Menschen fragt, bekommt er keine Antwort. Bruno versucht also selbst herauszufinden, was es mit diesen Leuten auf sich hat und freundet sich mit einem Jungen namens Schmuel an.
 
 
Meine Meinung:

Ein sehr, sehr tolles und berührendes Buch. Dadurch, dass es aus Sicht von Bruno, der auf Anhieb total sympathisch ist, erzählt wird, befindet man sich mitten in der Handlung und kann seine Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen. Weil Bruno erst neun Jahre alt ist, ist er noch ziemlich naiv, das macht die Geschichte aber noch authentischer. Trotz der etwas schwierigeren Thematik wurde ein sehr einfacher Schreibstil gewählt.  Auch Schmuel ist sehr, sehr, sehr sympathisch. Er hat keine Vorurteile gegenüber Bruno, obwohl er weiß, dass sein Vater Soldat ist, und es laut ihm keine guten Soldaten gibt. Aber auch Bruno hat keine Vorurteile gegenüber Schmuel, obwohl sein Vater ihm erzählt hat, dass die Leute auf der andern Seite gar keine richtigen Menschen seien.
Das Ende des Buches war nicht vorhersehbar, ich fand es aber mega schön, obwohl es sehr traurig ist. Aber ich will ja nicht zu viel verraten ;)
Das Cover finde ich sehr passend für das Buch.
Alles in Allem ein totaaaaal schönes Buch, das ich jedem empfehlen würde!
 
LG, Anto <3

Kommentare:

  1. Klingt super... Das Buch wollte ich mir schon länger kaufen 😃

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  2. Zu diesem Buch gibt es doch ein Film oder?

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  3. Du hast jetzt nicht ernsthaft behauptet, dass das Ende schön ist - ich bin da halb gestorben D: Aber ja, es ist definitiv nicht vorhersehbar und gut gemacht ^^
    Lg, Bekky

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    1. Ja, okay, schön ist der falsche Ausdruck :D aaaaber es wäre viel schlimmer gewesen wenn das vorhersehbare Ende eingetroffen wäre D:

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  4. Das Buch ist super, ich habe beim Ende total geweint D;
    Den Film habe ich auch daheim, hast du den schon geguckt?

    LG
    Skylar ♥

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    1. Ich auch :( Aber ich fand das Ende so besser, als wenn es so gewesen wäre wie man es erwartet hatte...
      Nein, ist der gut?:)

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  5. Ich habe das Buch letztes Jahr gelesen und finde es einfach nur klasse und bewegend! ♥
    Schöner Blog :)
    Deine Vicky & Katie
    Uns findest du hier:

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  6. Hallo Toni,
    du wurdest gerade von uns getaggt und wir würden uns freuen, wenn du dich unserer Fragen annimmst: http://bookwormdreamers.blogspot.de/2015/01/tag-liebster-award-discvover-new-blogs-2.html
    Liebe Grüße,
    Nadja

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